Joffreville & Montagne d´Ambre

Joffreville (Ambohitra) in the Montagne d´Ambre had been built by the French colonial rulers for strategic as well as climatic reasons. Today, the small town offers not much more than picturesquely decaying colonial architecture and the opportunity to go hiking in the nearby Montagne d´Ambre National Park. Around 5.000 people are living in Joffreville today, and they are mainly farmers, but some are also working in the tourism sector.

Joffreville (Ambohitra) in den Montagne d´Ambre wurde aus militärstrategischen und klimatischen Gründen von den französischen Kolonialherren angelegt und bietet heutzutage pittoresk verfallende Kolonialarchitektur. Etwa 5.000 Menschen leben dort heute von der Landwirtschaft (Litschi, Bananen, Gemüse) und dem Tourismus, da die kleine Stadt Ausgangspunkt für Touren im Montagne d´Ambre Nationalpark ist.

The mountain range Montagne d´Ambre lies within the range of vision south of Antsiranana (Diego-Suarez). Most of the area between 850 and 1.450 meters altitude is protected as a National Park since 1958. Together with the Forêt d´Ambre Special Reserve north of the park, Ankarana National Park as well as Analamera Special Reserve, it forms the Montagne d´Ambre Reserves Complex.

Der Gebirgszug der Montagne d´Ambre liegt in Sichtweite südlich von Antsiranana (Diego-Suarez). Große Teile der Berge in einer Höhe zwischen 850 und 1.450 Metern Höhe stehen seit 1958 als Nationalpark unter Schutz und sind damit Teil des Montagne d´Ambre Reserves Complex, zu dem außerdem das im Norden an den Park anschließende Forêt d´Ambre Special Reserve, der Ankarana Nationalpark sowie das Analamera Special Reserve gehören.

The mountains create their own micro-climate, bringing them similar sumptuous annual rainfall as the rainforests on the eastern flank of the central highland are receiving. That is the reason why the Montagne d´Ambre are home to dense montane rainforest with an abundance of ferns. There are seven species of lemurs in the park, ring-tailed mongoose, fossa, frogs, butterflies and – of course – chameleons. Among them is the once smallest chameleon on earth, brookesia tuberculata, until its relative, brookesia micra, had been discovered a few years ago. The latter lives only a few kilometres north of the Montagne d´Ambre on the small island of Nosy Hara off the northern coast of Madagascar. Both belong to the minima-group, and they are small enough to easily fit on an adult’s small fingernail. The world of a brookesia tuberculata specimen consists mainly of the area around a single tree trunk where it lives in and on the ground, hunting for ants and other insects.

Die Berge besitzen ein eigenes Mikroklima, das ihnen ähnlich üppige und konstante Regenfälle beschert wie den Regenwäldern an der Ostflanke des zentralen Hochlandes. So konnte sich in den Montagne d´Ambre dichter Bergregenwald halten, der besonders für seine zahlreichen Farne bekannt ist. Es gibt insgesamt sieben Lemuren-Arten im Park, Ringelschwanzmungos, Fossas, Frösche, Schmetterlinge – und natürlich Chamäleons. Unter ihnen findet sich das vormals kleinste der Welt, Brookesia tuberculata, das vor einigen Jahren von seinem Verwandten Brookesia micra abgelöst wurde. Jenes lebt nur wenige Kilometer nördlich auf der Insel Nosy Hara vor der Küste der Nordspitze Madagaskars. Beide gehören zur minima-Gruppe und haben bequem auf dem Fingernagel des kleinen Fingers eines Erwachsenen Platz. Die Welt eines Vertreters von Brookesia tuberculata besteht hauptsächlich aus dem Bereich rund um den Stamm eines einzelnen Baumes, wo es im Erdreich lebt und auf die Jagd nach Ameisen und anderen Insekten geht.

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