Through the vastness of Zambia / Durch die Weiten Sambias

The landlocked country Zambia that had been a part of the British protectorate of Northern Rhodesia since 1890 encompasses 752.614 km2 which makes it twice as large as Germany – but with only 18 Million inhabitants most of which are living in the big cities. The country is the place where south, central, and east Africa merge into one another, even though Zambia is politically a part of East Africa. The country is in many ways characterized by its setting on the central African plateau on more than 1.000 m altitude as well as by the flanking river valleys and mountain ranges.

Der Binnenstaat Sambia, der als Nordrhodesien seit 1890 Teil des britischen Protektorats Rhodesien gewesen ist, ist mit 752.614 km2 Fläche gut doppelt so groß wie Deutschland, hat aber gerade einmal 18 Millionen Einwohner, von denen die meisten noch dazu in den großen Städten leben. Das Land bildet die Schnittstelle zwischen dem südlichen sowie Zentral- und Ostafrika, dem es politisch auch ganz offiziell zugerechnet wird. Sambia ist in vielerlei Hinsicht geprägt durch seine Lage auf dem zentralafrikanischen Plateau – auf größtenteils mehr als 1000 m Höhe – und den dieses Plateau flankierenden, zum Teil aber auch durchziehenden Flusstälern und Gebirgszügen.

Mighty Zambezi river with its tributaries Luangwa and Kafue as well as the northern tributaries of Congo river, Chambeshi and Luapula, make Zambia the country of water. As a result, there are many spectacular waterfalls all around the country, of which Victoria falls at the border with Zimbabwe are only the most famous. Zambia’s mild climate led to the nickname “airconditioned state”, and there are three main seasons: A cool and dry season from May to September, a hot and dry season from October to November and a hot and humid season from December  to April. The landscape is dominated by miombo woodland, being typical for all of southern Africa.

Der mächtige Sambesi mit seinen Zuflüssen Luangwa und Kafue sowie die im Nordosten in den Kongo mündenden Chambeshi und Luapula machen das Land zum Land des Wassers. Daraus resultiert auch die große Menge an Wasserfällen, von denen die Victoria-Fälle an der Grenze zu Simbabwe als Weltnaturerbe nur die berühmtesten und spektakulärsten sind. Im milden, tropischen Klima von Sambia, das dem Land den Beinamen „Airconditioned state“ einbrachte, kennt man drei Jahreszeiten: die kühle Trockenzeit von Mai bis September, die heiße Trockenzeit im Oktober und im November sowie die schwül-heiße Regenzeit von Dezember bis April. Das Land wird dominiert von Miombo-Savannenlandschaft, die für das gesamte südliche Zentralafrika typisch ist.

The ideal time for travelling is generally from June to September because in the rainy season, some National Parks are closing, and some regions can be inaccessible. But it is also a matter of what one wants to experience. The fascinating migration of thousands of wildebeests on the Liuwa plains at the border to Angola in western Zambia generally takes place at the end of the rainy season, while the hot and dry season at the end of the year promises good animal sightings at the remaining waterholes. The Lozi´s/Rotse´s legendary Kuomboka ceremony in Barotseland (western province) is based on the beginning of the rainy season, when the Litunga, king of the Lozi/Rotse, is moving from the royal village of Lealui to his rainy season palace at Limulunga on higher grounds. The less spectacular return is usually celebrated in July when the Luba-Lunda in the Luapula province in the northeast are commemorating their most important festival, Mutomboko ceremony.

Die ideale Reisezeit ist in der Regel von Juni bis September, da in Sambia während der Regenzeit einige Nationalparks schließen und bestimmte Regionen überhaupt nicht mehr erreichbar sind. Das hängt aber auch davon ab, mit welchem Ziel man das Land bereist. So ist etwa die faszinierende Wanderung Tausender Gnus von den Liuwa Plains Richtung Angola im Westen Sambias in aller Regel am Ende der Regenzeit zu beobachten, während die heiße Trockenzeit Ende des Jahres besondere Tierbeobachtungen an den wenigen verbliebenen Wasserstellen verspricht. Die legendäre Kuomboka-Zeremonie der stolzen Lozi/Rotse in Barotseland (Westprovinz) findet zu Beginn der Regenzeit statt, wenn der Litunga, der König der Lozi/Rotse, vom Königsdorf Lealui in seinen höher gelegenen Regenzeit-Palast in Limulunga zieht. Die unspektakulärere Rückkehr wird meist im Juli begangen. Dann feiern in der Luapula-Provinz im Nordosten auch die Luba-Lunda ihr größtes Fest, die Mutomboko.

The capital Lusaka with its 2,5 Million residents is one of those typical bland African capitals (or big cities) conceived on the drawing board, projected, artificial, thrown together. Despite the poverty in Zambia as well as the migration into the city, Lusaka comes across as a quite relaxed place – except for the time before and after the presidential election on August 11, 2016.

Die Hauptstadt Lusaka, die heute mehr als zwei Millionen Einwohner hat, ist eine der typisch gesichtslosen afrikanischen Groß- oder Hauptstädte, denen man das Künstliche, Geplante und Zusammengewürfelte sofort ansieht. Doch trotz sambischer Armut und der aufgrund der Landflucht rasch wachsenden Einwohnerzahl Lusakas, wirkte die Stadt auf uns einigermaßen entspannt – mit Ausnahme der Zeit direkt vor und nach der Präsidentschaftswahl am 11. August 2016.

Agriculture still plays a vital role in people’s lives, and most of them are self-sufficient farmers. Furthermore, there are some huge, modern farms run by white farmers growing maize for export. In Zambia’s north, there are major copper deposits giving the Copper belt its name. Unfortunately, the government is not in the position to use those resources effectively, and the fluctuation of the global market prices are another factor for the destabilisation of the economy and the job market.

Die Landwirtschaft spielt nach wie vor eine große Rolle. Die meisten Menschen betreiben Landwirtschaft zur Selbstversorgung, darüber hinaus wird auf einigen großen, modern organisierten und in der Regel von Weißen geführten Farmen Mais zum Export produziert. In Sambias Norden gibt es noch immer bedeutende Kupfervorkommen, die dem Kupfergürtel ihren Namen gegeben haben. Leider schafft es die Regierung nicht, diese Ressourcen effektiv zu nutzen, und stark schwankende Weltmarktpreise tun ihr übriges zur Destabilisierung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes.

The modern state of Zambia brings together 72 different ethnic groups with 43 different languages. The official language is English, other common languages are Bemba and Nyanja. More than 95 % of the population belong to a Christian denomination.

Der moderne Staat Sambia vereint heute insgesamt 72 verschiedene Ethnien, die 43 verschiedene Sprachen sprechen. Amtssprache ist Englisch, weitere Verkehrssprachen sind Bemba und Nyanja. Mehr als 95% der Bevölkerung gehören christlichen Konfessionen an.

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