Lower Zambezi River – Am Sambesi-Unterlauf

Zambezi River is the fourth longest river in Africa next to River Nile, Kongo River and Niger River with a length of 2.574 kilometres. It rises in dense miombo woodland in Zambias utmost northwest. After a few kilometres, Zambezi River passes the border to Angola where it flows to the southwest for another 240 kilometres before entering western Zambia again and forming Zambezi Floodplains with the Lozi Kingdom of Barotseland. In the south, the river turns to the east, marking the border to Namibia, then Botswana and Zimbabwe before it plunges down Victoria Falls at Livingstone.

Der Sambesi ist mit 2574 Kilometern Länge nach Nil, Kongo und Niger der viertlängste Fluss Afrikas. Er entspringt im dichten Miombo-Wald in einem Sumpfgebiet im äußersten Nordwesten Sambias. Nach ein paar Kilometern überquert er die Grenze nach Angola, wo er 240 Kilometer in südwestliche Richtung fließt, bevor er einen Bogen macht und nach Sambia zurückkehrt. Im Lozi-Königreich Barotseland im Westen Sambias bildet der Fluss auf seinem Weg gen Süden die Sambesi-Flutebene, biegt dann Richtung Osten ab und markiert erst die Grenze zu Namibia, später zu Botswana und schließlich zu Simbabwe. Dann folgen bei Livingstone die berühmten Victoria-Fälle.

Some 150 to 200 kilometres downstream from Victoria Falls, Zambezi River flows into Lake Kariba, and after the Kariba dam wall the lower Zambezi region starts. To be honest: it´s the middle Zambezi that follows, but they call it Lower Zambezi like the eponymous National Park on the Zambian side. Both sides – the Zambian as well as the Zimbabwean – are plastered with National Parks, Game Management Areas (GMA) and Reserves. This part of the river is bursting with wildlife, especially on the Zimbabwean side in world famous Mana Pools National Park.

Zwischen 150 und 200 Kilometern weiter flussabwärts mündet der Sambesi in den Kariba-See, und nach der Kariba-Talsperre beginnt die Lower Zambezi-Region. Eigentlich ist es der Mittellauf des Sambesi, aber er wird dennoch Lower Zambezi genannt – so auch der gleichnamige Nationalpark auf sambischer Seite. Beide Seiten – die sambische genauso wie die simbabwische – sind gepflastert mit Nationalparks, Game Management Areas (GMA) und Wildreservaten. Dieser Teil des Flusslaufs besitzt die größte Wildtierdichte, vor allem auf simbabwische Seite im weltberühmten Mana Pools Nationalpark.

Depending on the water level, there are numerous reed islands which are very popular among elephants who swim there to feed on the fresh green food. The river is also full of hippos and huge crocodiles. People living there are very poor. Fish is getting rare because of all the sport fishermen from South Africa and the rest of the world, and it´s dangerous too because of the wildlife. On top of that, elephants tend to pay regular visits to the fields to nibble the maize.

Abhängig vom Wasserstand gibt es zahlreiche schilfbewachsene Inseln, die bei Elefanten, die regelmäßig hinüberschwimmen, um sich am frischen Grün zu laben, äußerst beliebt sind. Darüber hinaus ist der Fluss gerammelt voll mit Flusspferden und mächtigen Krokodilen. Die Menschen, die hier leben, sind sehr arm, denn die Fischbestände nehmen aufgrund dauerhaft niedrigen Wasserstands sowie der Massen an Sportanglern aus Südafrika und von überall auf der Welt ab. Außerdem ist das Fischen durch die vielen Wildtiere nicht ungefährlich. Hinzu kommt noch, dass die Elefanten gern und regelmäßig auf den Feldern der Einheimischen vorbeischauen, um vom frischen Mais zu naschen.

The best way to explore the Lower Zambezi area is by boat (especially if all possibilities to visit the National Park are occupied by huge Italian Overlander-groups hopping from one National Park to the other throughout the whole of southern Africa, going 6.000 kilometres in only ten days, getting bored of watching hippos, crocs and elephants all the time and performing an abyss of ignorance when it comes to people and culture). In the dry season all the animals have to come to the river to drink, so this is the place to be. And sometimes you´re lucky enough that your boat breaks down and you find yourself stranded on an reed island where you can even see elephants footprints in the loose sand, so they can´t be very far. If you´re able to block out the many South African tourists, of which there are a lot drunks in small boats “fishing” or camping on sand banks with coolers full of beer, and the noisy Italian Overlander-groups with their pitiful South African drivers who take every chance to speak English to someone, then it´s a perfect piece of pristine African nature.

Die beste Art, die Lower Zambezi-Region zu erkunden, ist per Boot (vor allem, wenn alle Möglichkeiten, den Nationalpark zu besuchen, blockiert werden von gigantischen, italienischen Overlander-Gruppen, die sich auf Nationalpark-Hopping durch das ganze südliche Afrika befinden, 6000 Kilometer in zehn Tagen zurücklegen, gelangweilt sind vom 100. Flusspferd oder Elefanten und eine besonders exquisite Form der Ignoranz gegenüber den Menschen und Kulturen dort an den Tag legen). In der Trockenzeit müssen alle Tiere zum Trinken an den Fluss kommen, was ihn zum perfekten Ort für Tierbeobachtungen macht. Und manchmal hat man Glück, der Motor streikt und man strandet auf einer der kleinen Schilfinseln, wo man sogar noch die Elefantenspuren im weichen Sand sehen kann, was bedeutet, dass sie noch nicht allzu weit weg sein können. Wenn man die zahlreichen Südafrikaner, die oft betrunken in kleinen Booten zum „Angeln“ unterwegs sind und auf schmalen Sandbänken campieren mit Kühltaschen voll Bier, und die lautstarken italienischen Overlander-Gruppen mit ihren bemitleidenswerten südafrikanischen Fahrern, die sich freuen, mit irgendwem mal wieder Englisch sprechen zu können, ausblenden kann, dann ist die Region ein perfektes Stück ursprüngliche afrikanische Wildnis.

4 Gedanken zu “Lower Zambezi River – Am Sambesi-Unterlauf

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