Chizumulu Island

One can hardly make up a more heavenly place than the Robinson-island of Chizumulu with its approximately 3.000 infinitely friendly, curious, and joyful inhabitants you get to meet inevitably while visiting the island. You get the chance to see behind the curtain of their quotidian lives in an immediate way, and this life is almost completely unaffected by modern innovations, even though both islands (Chizumulu and its sister island Likoma) are attached to the national power grid – at least by day. The local people mainly live on fishing as well as the cultivation of Cassava and mango. Neither Chizumulu nor Likoma have a jetty or a pier, so the contact to the locals starts on arrival, because there is no other way to approach the shore than by motorized landing craft, rowing boat or dugout canoe.

Es ist schwerlich ein paradiesischerer Ort vorstellbar als die Robinson-Insel Chizumulu mit seinen etwa 3.000 unendlich freundlichen, neugierigen und fröhlichen Bewohnern, mit denen man bei einem Besuch unweigerlich in Kontakt tritt. Man bekommt einen direkten und unmittelbaren Einblick in ihr alltägliches Leben, das in weiten Teilen noch unberührt ist von modernen Neuerungen, obwohl beide Inseln (Chizumulu und die Schwesterinsel Likoma) an das Stromnetz angeschlossen sind, das allerdings nur tagsüber angeschaltet ist. Die Einwohner Chizumulus leben überwiegend von der Fischerei und dem Anbau von Cassava und Mangos. Da weder Chizumulu noch Likoma über Landungsbrücken oder Stege verfügen, beginnt der Kontakt schon beim Eintreffen, da man per motorisiertem Landungsboot oder Ruderboot oder Einbaum das jeweilige Schiff verlassen und zum Ufer gelangen muss.

Furthermore, Chizumulu has majestic baobab trees with the fruits and the bark being intensely used for medical purposes, rocks reminding of pirate islands, a decent mountain called Chingoli offering spectacular views over Likoma and the shore of Mozambique, as well as – in our opinion – the most beautiful bar in the world which is part of Wakwenda Retreat that had been founded by two British backpackers who had fallen in love with the place. And you are surrounded by one of the biggest lakes in Africa with azure water, ideal beaches, palm trees and baobabs.

Darüber hinaus bietet Chizumulu majestätische Baobabs, deren Früchte und Rinde intensiv zu medizinischen Zwecken genutzt werden, an Pirateninseln gemahnende Felsen, einen relativ hohen Berg namens Chingoli, der spektakuläre Ausblicke nach Likoma und hinüber nach Mosambik ermöglicht, und – unserer Meinung nach – die schönste Bar der Welt, die des Wakwenda Retreat, das von zwei englischen Rucksacktouristen, die sich in die Insel verliebt haben, gegründet worden war. Und umgeben ist man dort von einem der größten Seen Afrikas mit azurblauem Wasser, Traumstränden, Palmen und Baobabs.

Its isolation is the islands charm, preserving the nativeness of both the place and its inhabitants, but it is also the most vulnerable element. Completely depending on the – most of the time – reliable Ilala can be fatal. Likoma at least has a small airport where the wealthy tourists can be flown in from Lilongwe.

Diese Abgeschiedenheit ist es, die den Reiz der Insel ausmacht, die gemeinsam mit ihren Bewohnern ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat, doch diese Abgeschiedenheit ist auch die verwundbarste Stelle. Die Abhängigkeit von der eigentlich so zuverlässigen Ilala kann zum Verhängnis werden. Auf Likoma gibt es immerhin einen kleinen Flugplatz, über den zahlungskräftige Touristen von Lilongwe eingeflogen werden konnten.

The fisher on the mainland also hunt for bigger fish like chambo, a cichlid, to sell it on the market, but on the island they only hunt for smaller fish, kapentas, which they dry on huge nets right at the beach. That is to preserve the fish for the transport to the markets on the mainland. The bigger fish is kept for own consumption.

Die Fischer am Festlandsufer fangen auch noch größere Fische wie den Chambo, einen Buntbarsch, für den Verkauf auf den Märkten, aber die Fischer auf den Inseln haben sich vollständig auf kleinere Fische, die Kapentas, spezialisiert, die auf den großen Netzen am Strand getrocknet werden. Das macht sie haltbar und geeignet für den Transport zu den Märkten auf dem Festland. Größere Speisefische fangen sie nur zum direkten Eigenverzehr.

When there are big swarms of Tanganyika sardine offshore, fishermen go out in their dhows to hunt for the fish with the nets stretched between the boats, and the light of lanterns and sometimes torches is attracting the fish. At an early age, children start to learn about the technique and the hand movements which are part of fishing and processing, being passed on from generation to generation. For those reasons, locals are very proud of their island culture.

Wenn sich nachts ganze Schwärme der Tanganjikasee-Sardine vor der Küste tummeln, fahren die Fischer gemeinsam in ihren Dhows hinaus und treiben die Fische mit ihren zwischen den Booten gespannten Netzen zusammen. Das Licht von Laternen oder vereinzelt Taschenlampen soll die Fische anlocken. Schon sehr früh lernt auch der Nachwuchs die vielen alten und von Generation zu Generation tradierten Handgriffe und Techniken, die zum Fischfang und der Verarbeitung gehören. Auf ihre Insel-Kultur sind die Bewohner dementsprechend stolz.

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