Transport Malagasy

Transport facilities in Madagascar are quite quixotic, because there ain´t that many roads worthy of that name. Travelling Madagascar is a fascinating thing to do, but it´s also tough and time-consuming. Infrastructure would be too strong a word for the possibilities on the island. It´s mainly three so-called National Roads linking Antsiranana (Diego-Suarez) in the extreme North via Antananarivo in central Madagascar to Toliara (Tuléar) on the southwestern coast as well as three others making a connection to Morondava on the westcoast as well as to Toamasina (Tamatave), Manakara and Mananjary on the eastcoast. What´s left are seasonal dirt roads, which are regularly flooded and washed away during rainy season – and sometimes completely destroyed by a Cyclone.

Das Transportwesen auf Madagaskar kann man durchaus abenteuerlich nennen, gibt es doch überhaupt nur wenige Straßen, die diesen Namen überhaupt verdienen. Wenngleich sehr lohnend, ist das Reisen auf Madagaskar deshalb vor allem beschwerlich und zeitintensiv. Infrastruktur wäre ein zu großes Wort für die Bewegungsmöglichkeiten, die auf der Insel gegeben sind. In der Hauptsache handelt es sich dabei um drei sogenannte Nationalstraßen, die zusammengenommen das Land von Antsiranana (Diego-Suarez) im äußersten Norden über Antananarivo im Zentrum bis Toliara (Tuléar) an der Südwestküste in Nord-Süd-Richtung erschließen, sowie drei weitere, die nach Morondava an die Westküste, beziehungsweise nach Toamasina (Tamatave) und Manakara und Mananjary an der Ostküste führen. Der Rest sind Pisten, die häufig nicht ganzjährig befahrbar sind, regelmäßig in der Regenzeit weggespült oder von einem Zyklon zerstört werden.

In cities and on a short range it´s most of the time old French cars hauling people, animals and goods in a ramshackle and overloaded state. Beyond that, Asian Minibusses serve the longer stretches of those dilapidated roads, bursting with people and goods. But the market leadership of the Asian brands is broken by German high-end products. Mercedes is the favourite choice, whether it´s a Sprinter or an ancient truck from the 50s or 60s. Transport companies serving the route up north to Mahajanga and Antsiranana always do the trip with multiple vehicles, so they can help each other in case of a breakdown in this very remote area, where there is hardly any settlement. Real gas stations are rare and only to be found in towns. There are clever people in nearly every village selling gasoline out of cans or bottles instead.

In den Städten und auf Kurzstrecken sind es vor allem alte französische Wagen, die den Transport von Menschen, Tieren und Waren übernehmen, zumeist kurz vor dem Auseinanderfallen und heillos überladen. Darüber hinaus sind es die altbekannten Minibusse, die bis zum Bersten vollgestopft werden und rumpelnd die zum Teil markerschütternden Straßen und Pisten in Angriff nehmen. Allerdings wird die Marktführerschaft der asiatischen Hersteller auf Madagaskar durchbrochen von einer deutschen Nobelmarke. Mercedes ist der Hersteller der Wahl, egal ob es um den Sprinter oder um uralte LKWs geht, die vermutlich noch durch alte Heinz-Erhardt-Filme gerollt sind. Die Anbieter auf den Langstrecken Richtung Norden (Mahajanga, Antsiranana) fahren zumeist im Konvoi, bzw. mit mehreren Fahrzeugen zur selben Zeit auf derselben Strecke, um sich im Falle einer Panne in den beinahe unbewohnten und äußerst unwirtlichen Regionen gegenseitig helfen zu können. Echte Tankstellen sind selten und meist nur in Städten zu finden. Dafür gibt es in eigentlich jedem Dorf einen findigen Menschen, der Benzin aus Kanistern oder Flaschen am Straßenrand verkauft.

The companies use some villages along the way to break up the long journeys. Locals there are well prepared for hungry travellers, also offering everything you definetely don´t need during a ten-hour Minibus trip – at least as an ignorant Vazah (stranger). The drivers have their special Hotely gasy to dump their passengers in and as compensation they get their food for free. In the meantime, Minibuses get loaded or unloaded (with goods dead or alive), checked for technical difficulties, so that even the worst road can be managed afterward.

Auf den langen Überlandfahrten wird in bestimmten Dörfern zur Pause gehalten. Die Menschen dort haben sich dementsprechend auf hungrige Reisende eingestellt und verkaufen auch sonst alles, was man auf einer zehnstündigen Minibusreise garantiert nicht braucht – zumindest als ignoranter Vazah (Fremder). Die Transport-Firmen haben dort ihre speziellen Hotely gasy, in die sie ihre Passagiere lotsen und wo die Fahrer im Gegenzug umsonst essen können. Währenddessen werden Waren (darunter zumeist lebendige Fracht) auf- und abgeladen sowie das Fahrzeug auf Probleme hin untersucht, so dass es im Anschluss auch auf den schlimmsten Pisten einigermaßen reibungslos weitergehen kann.

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