Aksum

Aksum is located at 2.130 m above sea level in the far north of Ethiopia near the border to Eritrea, and it is the oldest continuously inhabited place south of the Sahara Desert with today around 60.000 inhabitants. That the town has been the capital of the empire of Queen Sheba as early as 1.000 BC is probably a myth, but the place surely had been inhabited since 700 BC, and around 400 BC it became the centre of the first advanced civilization in the region. In 200 BC, Aksum has been the most important trade metropolis in the Horn of Africa as well as the capital of the Aksumitic empire that had its heyday between the 3rd and the 6th century. At that time, Aksumitic rule reached from the river Nile in modern day Sudan and the Horn of Africa right across the Red Sea all the way to modern day Yemen, all of it being governed from the town of Aksum. In addition, they controlled several northbound trade routes to the Mediterranean, to Europe, but also to India as well as the far east.

Aksum liegt auf einer Höhe von etwa 2.130 Metern im Norden Äthiopiens nahe der Grenze zu Eritrea, ist die älteste kontinuierlich bewohnte Siedlung südlich der Sahara und hat heute etwa 60.000 Einwohner. Dass es tatsächlich bereits im zehnten Jahrhundert v. Chr. die Hauptstadt des Reiches der Königin von Saba gewesen sei, ist wohl eher ein Mythos. Sicher scheint allerdings, dass dort mindestens seit dem 7. Jahrhundert v. Chr. gesiedelt wird und etwa 400 v. Chr. die erste Hochkultur der Region entstand. Ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. wurde Aksum zur bedeutendsten Handelsmetropole am Horn von Afrika und zur Hauptstadt des aksumitischen Reichs, das zwischen dem 3. und dem 6. Jahrhundert n. Chr. seine Blütezeit erlebte. Zu der Zeit reichte das Herrschaftsgebiet vom Nil im heutigen Sudan über das Horn von Afrika bis über das Rote Meer in den heutigen Jemen, der ebenfalls von Aksum aus regiert wurde. Darüber hinaus kontrollierte man zahlreiche Handelsrouten bis ans Mittelmeer, nach Europa sowie bis nach Indien und Fernost.

It is due to this global interconnectedness and the consequential influences that Christianity became state religion in the 4th century, the birth of one of the two oldest Christian nations on the planet and the onset of the Ethiopian Orthodox Christianity, a vital culture to the present day. Most of the Ethiopians consider the stelae of Aksum as the national symbol for their ancient culture. The stelae had been erected between the 2nd and the 6th century as tombs, but how they did it remains yet obscure. Below the stelae, there are burial chambers so that the field of stelae must have been a graveyard for the nobility. Especially remarkable are the multi-storey stelae that could lead to the conclusion that they also had multi-storey houses in ancient Aksum. Unfortunately, most of the Aksumitic architecture as well as historical testimonies had been destroyed during the onslaughts of Imam Ahmed Grang and his Muslim troops in the first half of the 16th century.

Dieser globalen Vernetzung und den dadurch erfahrenen Einflüssen ist es zu verdanken, dass im 4. Jahrhundert n. Chr. das Christentum als Staatsreligion eingeführt wurde, was die Geburt einer der ältesten christlichen Nationen der Erde sowie die des bis heute gelebten äthiopisch-orthodoxen Christentums bedeutete. Die Stelen von Aksum gelten den meisten Äthiopiern bis heute als das Wahrzeichen ihres Landes und ihrer uralten Kultur. Errichtet wurden die als Grabmäler konzipierten Stelen zwischen dem 2. und dem 6. Jahrhundert n. Chr., wie, das ist bis heute unklar. Zu den Stelen gehören Grabkammern, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass der Stelenpark ein Friedhof für das Adelsgeschlecht gewesen ist. Besonders auffällig sind dabei die sogenannten Stockwerk-Stelen, die darauf hindeuten könnten, dass im alten Aksum tatsächlich auch mehrstöckige Häuser gebaut und bewohnt wurden. Leider wurde eine Großteil antiker aksumitischer Bauten und Zeugnisse besonders durch den Ansturm des Imams Ahmed Grang und seiner muslimischen Truppen in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zerstört.

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