Gondar – City of palaces – Die Stadt der Paläste

The important imperial city of the 17th and the 18th centuries, Gondar, is a nice mixture of a modern-day town and its historic remains, among them the most famous palace area Gemp. Today’s Gondar has 600.000+ inhabitants and is located at 2.300 m in altitude near the Simien mountains and northeast of Lake Tana. Because of its impressive palace area, Gondar is called “Camelot of Africa”.

Die bedeutende Kaiserstadt des 17. und 18. Jahrhunderts, Gonder, ist eine angenehme Mischung aus moderner Stadt und historischen Überbleibseln, darunter der berühmte Palastbezirk Gemp. Gonder hat heute über 600.000 Einwohner und liegt auf einer Höhe von etwa 2.300 Metern unweit des Simien-Gebirges und nordöstlich des Tanasees. Aufgrund des beeindruckenden Palastbezirks wird Gonder auch als das „Camelot von Afrika“ bezeichnet.

The church Debre Berhan Selassie had been built as the monastery of “Trinity on the mountain of light” under the rule of emperor Iyasu I. (1682-1706) and consecrated in 1694. Originally, the monastery compound took in most of the top of the hill and included a belfry with a bell traded from the Dutch. The rectangular building has the shape of an Aksumite basilica with pillars and surrounded by massive walls, protecting the monastery from the assault of the Mahdist troops from Sudan in 1888. The paintings on the inside are among the most beautiful in Ethiopia, dating back to the 17th century and being restored in the 19th century.

Die Kirche Debre Berhan Selassie wurde als Kloster der „Dreifaltigkeit auf dem Berg des Lichts“ unter Kaiser Iyasu I. (1682-1706) gebaut und 1694 geweiht. Ursprünglich erstreckte sich das Kloster-Areal über den gesamten Hügel und schloss auch einen Glockenturm mit einer von den Holländern erworbenen Glocke mit ein. Der rechteckige Bau in Form einer aksumitischen Basilika mit Pfeilerumgang ist von starken Mauern umgeben, die 1888 das Kloster vor dem Ansturm der Mahdisten aus dem Sudan schützten. Die Malereien im Inneren gehören zu den schönsten in ganz Äthiopien und stammen aus dem 17. Jahrhundert, wurden aber im 19. Jahrhundert restauriert.

The construction of the Gemp, the palace area, had started under the rule of emperor Fasiladas (1632-1667) and continued until the rule of empress Mentewab (173-1755). One can visit seven huge buildings on an area of 7.000 square meters surrounded by fortified walls with twelve portals. Even though those palaces might resemble European fortresses and castles in our eyes, they mainly used local styles – mixed with Indian and Yemeni influences. The compound encompasses the palaces which are in each case dominated by a big hall, but the emperor’s private rooms are remarkably small, towers, supply buildings, cisterns and administration buildings. The restored palace of emperor Fasiladas is still used for official events. Especially weddings are commonly celebrated at the palace area. The celebration of Epiphany in Gondar is the most important in the country.

Die Arbeiten am Gemp genannten Palastbezirk wurden unter Kaiser Fasiladas (1632-1667) begonnen und bis in die Zeit der Kaiserin Mentewab (1730-1755) fortgeführt. Auf einem Gebiet von etwa 7.000 Quadratmetern, das von einer wehrhaften Mauer mit zwölf Toren umgeben ist, sind heute noch sieben größere Gebäude zu besichtigen. Auch wenn die Paläste an europäische Burgen und Schlösser erinnern, wurde beim Bau eher auf lokale Stile – mit indischen und jemenitischen Einflüssen – zurückgegriffen. Zu den Anlagen gehören die Paläste, die jeweils von einer großen Halle dominiert werden und darüber hinaus über bemerkenswert kleine Privatgemächer des jeweiligen Kaisers verfügen, Türme, Versorgungsbauten, Zisternen und Verwaltungsgebäude. Der restaurierte Palast des Kaisers Fasiladas wird noch heute gelegentlich für offizielle Anlässe genutzt. Besonders Hochzeiten werden gern im Palastbezirk gefeiert. Die Feierlichkeiten in Gonder anlässlich Epiphania sind die bedeutendsten im ganzen Land.

2 Gedanken zu “Gondar – City of palaces – Die Stadt der Paläste

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